Istrianer Bracken – Teil des Ursprungs

Die Istrianer Bracken

Allgemeines über den Istrianer Rauhhaarige Bracke: Die Istrianer Rauhhaarige Bracke ist vor allem in Slowenien ein beliebter Jagshund für die Jagd auf Fuchs und Hase, wird aber auch als Schweißhund eingesetzt. Dank seines freundlichen Wesens ist diese Rasse auch unter Nichtjägern immer beliebter geworden. Er ist ein angenehmer Haushund und sehr anpassungsfähig. Bis auf das Fell gleicht dieser Laufhund seinem Bruder, dem Kurzhaarigen: bis 58 cm groß und 24 kg schwer, nur ist das Fell statt glatt, rauhaarig, struppig und zudem länger. Auch hier ist die Farbe weiß mit gelb-orangen Abzeichen. Die Rute wird säbelförmig getragen und ist hoch angesetzt. Die Ohren sind mittellang bis lang und von kurzem Fell bedeckt. Die Kopfbehaarung ist deutlich struppig. Das Fell der rauhaarigen Bracke ist eher struppig, rau und etwas länger als das seines kurzhaarigen Verwandten. Die Farbe ist ähnlich und variiert mit gelb-orangefarbenen Abzeichen auf weißem Grund. Besonders tut sich der flinke, lauffreudige Geselle bei der Jagd auf Hase und Fuchs hervor. Er verfügt über eine hohe Ausdauer und steht auch als zuverlässiger Schweißhund bei Jägern hoch im Kurs. Als Jagdhund ist er an selbständiges Arbeiten gewöhnt, orientiert sich aber auch stark an seinem Besitzer. Leidenschaftliche Jäger mit ausreichend Hundeverstand sollten den Welpen mit einer Mischung aus Geduld und Konsequenz erziehen. Weil die Istrianer Rauhaarige Bracke aber gehorsam, sanft und gelehrig ist, ist sie in der Regel leicht zu führen. Bei der Jagd kämpft sich die Bracke auch durch unwegsames Gelände, verfolgt ihr Ziel mit Konzentration und Ausdauer. Auch außerhalb der Jagdsaison braucht dieser Vierbeiner ausreichend Beschäftigung und Bewegung. Weil er seinem Halter sehr zugetan ist, freut er sich über gemeinsame Unternehmungen, lange Wanderungen, Apportierspiele oder Tobestunden im Garten. Wird die Bracke ausreichend gefordert, kann sie durchaus auch mal lang hingestreckt vor dem Kamin verweilen. Auch lobende Worte und Streicheleinheiten erfreuen das Hundeherz. Ansich ist diese Brackenart recht ruhig, manchmal brechen sich allerdings Temperament und Jagdinstinkt dann Bahn, wenn es gerade nicht passt. Deshalb sollte man ihn natürlich beim Spaziergang anleinen, um zu vermeiden, dass er nichtsahnendem Getier hinterhersprintet. Das die Istrianer Bracke Platz benötigt, versteht sich von selbst. Als echter Naturbursche braucht sie ein Terrain zum Erkunden und Erforschen. Am Besten ist eine weitläufige, eingezäunte Auslauffläche geeignet, wo die wendige Bracke nach Herzenslust laufen und spielen kann.

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